5 WG-Zimmer zum Mieten in Wien

Image
ImageImage

WG-Zimmer mieten Wien

Wien zieht mit Lebensqualität und den zahlreichen Bildungs- und Jobmöglichkeiten viele Menschen an. Für Neuankömmlinge und Einheimische, die eine günstige Unterkunft suchen, ist das WG-Zimmer oft die ideale Lösung.

Gerade Studierende und junge Berufstätige entscheiden sich dafür, ein WG-Zimmer in Wien zu mieten, um Wohnkosten zu sparen und in Gemeinschaft zu wohnen.

Inhaltsverzeichnis

  • WG-Zimmer mieten Wien
  • WG-Zimmer Wien – Auf einen Blick
  • Überblick: Wohnen in einer WG in Wien
  • Ausstattung und Besonderheiten von WG-Zimmern in Wien
  • Bezirke und bevorzugte Wohnlagen in Wien
  • Mögliche WG-Angebote und WG-Typen
  • 5 Fakten zum Thema WG-Zimmer mieten in Wien
  • FAQ – WG-Zimmer Wien

WG-Zimmer Wien – Auf einen Blick

  • Mietkosten: Ein WG-Zimmer in Wien kostet durchschnittlich 400–600 € Warmmiete; in Randbezirken gibt es günstigere Angebote ab ca. 300 €.
  • Kaution: Vor dem Einzug ist meist eine Kaution von 2–3 Monatsmieten zu hinterlegen, die man beim Auszug zurückbekommt, sofern keine Schäden entstanden sind.
  • Nebenkosten: Strom, Heizung und Internet sind oft nicht inkludiert und werden fair auf alle Mitbewohner verteilt; Warmmiete bedeutet, dass diese Kosten bereits enthalten sind.
  • Beliebte Bezirke: Zentrumsnahe Bezirke wie Neubau (7.), Josefstadt (8.) und Alsergrund (9.) sind bei Studierenden beliebt, aber teurer; in Außenbezirken wie Favoriten (10.), Ottakring (16.) oder Floridsdorf (21.) findet man größere und günstigere Zimmer.
  • Verkehrsanbindung: Auch in weiter entfernten Bezirken ist man dank U-Bahn, Straßenbahn und S-Bahn meist in 20–30 Minuten im Zentrum – ein klarer Vorteil für günstigeres Wohnen außerhalb.

Überblick: Wohnen in einer WG in Wien

Das Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft (WG) ist in Wien weitverbreitet. Ob in einer Altbau-Wohnung mit hohen Decken oder in einer modernen Neubau-Wohnung – WGs gibt es in nahezu allen Bezirken.

Besonders Studierende wählen oft ein WG-Zimmer, da die Mietkosten für eine eigene Wohnung in Wien hoch sein können. Statt allein zu wohnen, teilt man sich in der WG die Kosten für Miete, Strom und Heizung sowie den Alltag mit den Mitbewohnern.

Das WG-Leben bietet viele Vorteile: Man wohnt nicht allein, lernt neue Leute kennen und kann die Ausgaben (z. B. für Strom und Heizung) teilen. In einer gut harmonierenden WG entsteht eine kleine Gemeinschaft, in der man gemeinsame Abende in der Küche verbringt oder sich gegenseitig hilft.

Natürlich erfordert das Zusammenleben auch Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft – vom Einhalten eines Putzplans bis zur Absprache, wenn Besuch kommt. Insgesamt ist das Wohnen in einer WG in Wien für viele eine bereichernde Erfahrung, die sowohl Kosten spart als auch soziale Kontakte fördert.

Ausstattung und Besonderheiten von WG-Zimmern in Wien

WG-Zimmer in Wien unterscheiden sich je nach Wohnungstyp und Lage, bieten aber typischerweise folgende Merkmale und Ausstattung:

  • Wohnfläche des Zimmers: Die Größe eines WG-Zimmers kann stark variieren. Meist beträgt die Wohnfläche etwa 10 bis 25 m². In Altbau-Wohnungen sind die Zimmer oft großzügig geschnitten mit hohen Räumen, während in neueren Wohnungen die Zimmer kompakter sein können.
  • Möblierung: Einige WG-Zimmer werden voll oder teilmöbliert vermietet (z. B. mit Bett, Kasten und Schreibtisch), andere sind unmöbliert. Kläre bei den Angeboten im Voraus, ob Möbel vorhanden sind oder ob du eigene Möbel mitbringen musst.
  • Küche und Gemeinschaftsbereiche: Wichtiger Mittelpunkt jeder WG ist die gemeinschaftlich genutzte Küche, in der zusammen gekocht, gegessen und geredet wird. Oft gibt es auch ein gemeinsames Wohnzimmer oder zumindest einen Essbereich; Bad und WC teilt man sich in der Regel ebenfalls mit den Mitbewohnern.
  • Balkon, Loggia oder Terrasse: Nicht jede Wohnung hat Außenflächen, aber viele WGs in Wien punkten mit einem kleinen Balkon oder einer Loggia. In höheren Preiskategorien oder größeren Wohnungen gibt es sogar eine Terrasse oder Zugang zu einem Garten, was vor allem im Sommer attraktiv ist.
  • Nebenkosten: In den meisten WGs zahlt man Strom, Heizung, Internet etc. zusätzlich zur Miete, wobei diese Nebenkosten auf alle Mitbewohner aufgeteilt werden. Ist im Inserat von Warmmiete die Rede, sind diese Kosten schon inkludiert; bei Kaltmiete kommen sie extra hinzu.
  • Kaution: Auch in WGs wird meist eine Kaution von zwei bis drei Monatsmieten verlangt. Dieses Geld dient als Sicherheit und bekommst du am Ende der Mietzeit zurück, sofern keine Schäden entstanden sind.

Neben diesen Punkten können WGs individuelle Regeln oder Besonderheiten haben. Manche WGs legen Wert auf Sauberkeit und haben einen strikten Putzplan, andere sind lockerer organisiert.

Wichtig ist, dass du beim Einzug alle wichtigen Themen mit deinen neuen Mitbewohnern besprichst – vom Umgang mit Lebensmitteln im Kühlschrank bis zu Ruhezeiten und gemeinsamen Anschaffungen (wie Putzmittel oder Toilettenpapier). So vermeidet ihr Missverständnisse und schafft ein angenehmes Gemeinschaftsleben.

Bezirke und bevorzugte Wohnlagen in Wien

Wien ist in 23 Bezirke unterteilt, die jeweils ihren eigenen Charme und ihre eigenen Mietpreise haben. Bei der Suche nach einem WG-Zimmer spielt die Lage eine große Rolle. Generell gilt: Zentrumsnahe Bezirke (1. bis 9. Bezirk) sind beliebt, da man kurze Wege zur Uni, zur Innenstadt und zu Freizeiteinrichtungen hat.

Viele Studierende wohnen etwa im 7. Bezirk (Neubau) oder 8. Bezirk (Josefstadt) mit ihrer lebendigen Studentenszene. Auch der 9. Bezirk (Alsergrund) nahe der Universität ist gefragt. Allerdings sind die Mieten in diesen Lagen höher – ein WG-Zimmer kann dort oft 450 bis 600 Euro pro Monat kosten.

In den Außenbezirken (ab dem 10. Bezirk) findet man dagegen größere Wohnungen und günstigere WG-Zimmer. Bezirke wie Favoriten (10.), Meidling (12.) oder Ottakring (16.) bieten moderate Mieten und ein buntes, multikulturelles Umfeld.

Auch Floridsdorf (21.) und Donaustadt (22.) sind beliebt bei Studierenden, die für mehr Wohnfläche einen längeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen. Dank guter U-Bahn- und S-Bahn-Anbindung ist man aber auch von dort in etwa 20–30 Minuten im Stadtzentrum.

Manche bevorzugen eine ruhige, grüne Wohngegend (z. B. Döbling, 19. Bezirk), andere zieht es mitten ins urbane Geschehen (z. B. Mariahilf, 6. Bezirk, mit pulsierendem Nachtleben). Überlege dir, welche Kriterien dir wichtig sind – Nähe zur Uni oder Arbeitsplatz, Mietpreis, Größe des Zimmers, Umfeld – und wähle den Bezirk entsprechend deinen Prioritäten.

Mögliche WG-Angebote und WG-Typen

Nicht jede WG ist gleich – die Angebote und Arten von Wohngemeinschaften in Wien sind vielfältig. Oft unterscheiden sich WGs nach der Zusammensetzung der Bewohner und deren Lebensstil:

  • Studierenden-WG: Die klassische WG besteht aus Studierenden und findet sich oft in Uninähe. Hier geht es lebhaft zu – man kocht zusammen, lernt gemeinsam und unternimmt abends etwas. Das Budget ist meist knapp, daher sollte die Miete möglichst günstig sein (oft finanziert durch Nebenjobs oder Unterstützung der Eltern).
  • Berufstätigen-WG: Hier wohnen Menschen, die bereits im Berufsleben stehen. Nach der Arbeit suchen sie unter der Woche eher Ruhe. Eine Berufstätigen-WG ist meistens etwas ruhiger und organisierter – es gibt z. B. feste Putzpläne. Die Wohnungen sind oft besser ausgestattet, da die Mitbewohner über ein regelmäßiges Einkommen verfügen.
  • Themen- oder Interessens-WG: Daneben gibt es WGs, die durch ein gemeinsames Interesse verbunden sind. Zum Beispiel gründen manche Sportler eine WG, um Training und Alltag besser zu koordinieren – gemeinsam achtet man auf gesunde Ernährung und treibt Sport. Andere thematische WGs gibt es etwa als Künstler-WG, Musik-WG mit Proberaum oder internationale WG, in der nur Englisch gesprochen wird.

Wichtig ist, dass die Mitbewohner zueinander passen. Triff dich vor dem Einzug mit der WG, um zu sehen, ob die Chemie stimmt und eure Vorstellungen vom Zusammenleben zusammenpassen.

Klärt am besten früh, ob ihr viel gemeinsam unternehmen wollt oder lieber eine reine Zweck-WG bleibt – so vermeidet ihr Konflikte und könnt ein harmonisches WG-Leben führen.

5 Fakten zum Thema WG-Zimmer mieten in Wien

  • Etwa ein Viertel aller Studierenden in Wien wohnt in einer WG. Auch viele Berufseinsteiger ziehen ein WG-Zimmer vor, um Mietkosten zu sparen.
  • Die durchschnittliche Warmmiete für ein WG-Zimmer in Wien liegt je nach Lage bei ungefähr 400 bis 600 Euro im Monat. In besonders gefragten Bezirken können die Kosten höher sein, während man in Randlagen auch Angebote um 300 Euro findet.
  • Meist wird eine Kaution von 2 bis 3 Monatsmieten verlangt, bevor man einziehen kann. Dieses Geld bekommt man nach dem Auszug zurück, sofern keine Schäden im Zimmer oder in der Wohnung verursacht wurden.
  • In vielen WGs werden Strom, Heizung und Internet extra abgerechnet. Meist verteilt man diese Kosten fair auf alle Mitbewohner – zum Beispiel über ein gemeinsames WG-Konto – sodass jeder seinen Anteil zahlt.
  • Wien verfügt über ein exzellentes öffentliches Verkehrsnetz. Selbst wenn dein WG-Zimmer nicht im Stadtzentrum liegt, bist du dank U-Bahn, Straßenbahn und Bussen meist in kurzer Zeit an der Uni oder im Büro. So kann man auch in entfernteren Bezirken günstig wohnen und ist trotzdem gut angebunden.

FAQ – WG-Zimmer Wien