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Wien zieht mit Lebensqualität und den zahlreichen Bildungs- und Jobmöglichkeiten viele Menschen an. Für Neuankömmlinge und Einheimische, die eine günstige Unterkunft suchen, ist das WG-Zimmer oft die ideale Lösung.
Gerade Studierende und junge Berufstätige entscheiden sich dafür, ein WG-Zimmer in Wien zu mieten, um Wohnkosten zu sparen und in Gemeinschaft zu wohnen.
Das Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft (WG) ist in Wien weitverbreitet. Ob in einer Altbau-Wohnung mit hohen Decken oder in einer modernen Neubau-Wohnung – WGs gibt es in nahezu allen Bezirken.
Besonders Studierende wählen oft ein WG-Zimmer, da die Mietkosten für eine eigene Wohnung in Wien hoch sein können. Statt allein zu wohnen, teilt man sich in der WG die Kosten für Miete, Strom und Heizung sowie den Alltag mit den Mitbewohnern.
Das WG-Leben bietet viele Vorteile: Man wohnt nicht allein, lernt neue Leute kennen und kann die Ausgaben (z. B. für Strom und Heizung) teilen. In einer gut harmonierenden WG entsteht eine kleine Gemeinschaft, in der man gemeinsame Abende in der Küche verbringt oder sich gegenseitig hilft.
Natürlich erfordert das Zusammenleben auch Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft – vom Einhalten eines Putzplans bis zur Absprache, wenn Besuch kommt. Insgesamt ist das Wohnen in einer WG in Wien für viele eine bereichernde Erfahrung, die sowohl Kosten spart als auch soziale Kontakte fördert.
WG-Zimmer in Wien unterscheiden sich je nach Wohnungstyp und Lage, bieten aber typischerweise folgende Merkmale und Ausstattung:
Neben diesen Punkten können WGs individuelle Regeln oder Besonderheiten haben. Manche WGs legen Wert auf Sauberkeit und haben einen strikten Putzplan, andere sind lockerer organisiert.
Wichtig ist, dass du beim Einzug alle wichtigen Themen mit deinen neuen Mitbewohnern besprichst – vom Umgang mit Lebensmitteln im Kühlschrank bis zu Ruhezeiten und gemeinsamen Anschaffungen (wie Putzmittel oder Toilettenpapier). So vermeidet ihr Missverständnisse und schafft ein angenehmes Gemeinschaftsleben.
Wien ist in 23 Bezirke unterteilt, die jeweils ihren eigenen Charme und ihre eigenen Mietpreise haben. Bei der Suche nach einem WG-Zimmer spielt die Lage eine große Rolle. Generell gilt: Zentrumsnahe Bezirke (1. bis 9. Bezirk) sind beliebt, da man kurze Wege zur Uni, zur Innenstadt und zu Freizeiteinrichtungen hat.
Viele Studierende wohnen etwa im 7. Bezirk (Neubau) oder 8. Bezirk (Josefstadt) mit ihrer lebendigen Studentenszene. Auch der 9. Bezirk (Alsergrund) nahe der Universität ist gefragt. Allerdings sind die Mieten in diesen Lagen höher – ein WG-Zimmer kann dort oft 450 bis 600 Euro pro Monat kosten.
In den Außenbezirken (ab dem 10. Bezirk) findet man dagegen größere Wohnungen und günstigere WG-Zimmer. Bezirke wie Favoriten (10.), Meidling (12.) oder Ottakring (16.) bieten moderate Mieten und ein buntes, multikulturelles Umfeld.
Auch Floridsdorf (21.) und Donaustadt (22.) sind beliebt bei Studierenden, die für mehr Wohnfläche einen längeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen. Dank guter U-Bahn- und S-Bahn-Anbindung ist man aber auch von dort in etwa 20–30 Minuten im Stadtzentrum.
Manche bevorzugen eine ruhige, grüne Wohngegend (z. B. Döbling, 19. Bezirk), andere zieht es mitten ins urbane Geschehen (z. B. Mariahilf, 6. Bezirk, mit pulsierendem Nachtleben). Überlege dir, welche Kriterien dir wichtig sind – Nähe zur Uni oder Arbeitsplatz, Mietpreis, Größe des Zimmers, Umfeld – und wähle den Bezirk entsprechend deinen Prioritäten.
Nicht jede WG ist gleich – die Angebote und Arten von Wohngemeinschaften in Wien sind vielfältig. Oft unterscheiden sich WGs nach der Zusammensetzung der Bewohner und deren Lebensstil:
Wichtig ist, dass die Mitbewohner zueinander passen. Triff dich vor dem Einzug mit der WG, um zu sehen, ob die Chemie stimmt und eure Vorstellungen vom Zusammenleben zusammenpassen.
Klärt am besten früh, ob ihr viel gemeinsam unternehmen wollt oder lieber eine reine Zweck-WG bleibt – so vermeidet ihr Konflikte und könnt ein harmonisches WG-Leben führen.
Um ein passendes WG-Zimmer in Wien zu finden, solltest du verschiedene Angebote vergleichen. Beliebt sind Online-WG-Börsen und Immobilienseiten im Internet, auf denen Zimmer angeboten werden.
Daneben kannst du an schwarzen Brettern der Unis, in Facebook-Gruppen oder über Freunde fündig werden. Beginne deine Suche möglichst früh, insbesondere vor Semesterbeginn, da dann die Nachfrage sehr hoch ist.
Die Miete für ein WG-Zimmer in Wien hängt stark von Lage und Größe ab. Durchschnittlich solltest du mit etwa 400 bis 600 Euro Warmmiete rechnen.
In den inneren Bezirken und angesagten Wohnlagen kann ein WG-Zimmer jedoch auch mehr kosten, während am Stadtrand günstigere Zimmer ab ca. 300 Euro zu finden sind. Beachte, dass Warmmiete bedeutet, dass Heizkosten und Betriebskosten bereits inkludiert sind, während bei einer Kaltmiete noch Nebenkosten dazukommen.
Manche WGs bieten Warmmiete an – dann sind Strom, Heizung und oft auch Internet schon im Preis enthalten. Häufiger jedoch kommen zur Miete noch Nebenkosten hinzu, die auf alle Mitbewohner aufgeteilt werden. Im Inserat oder beim Besichtigungstermin erfährst du, ob die angegebene Miete inklusive Nebenkosten ist.
Üblicherweise sind in Wien zwei bis drei Monatsmieten als Kaution fällig, die du zu Beginn hinterlegen musst. Diese Sicherheitsleistung bekommst du zurück, nachdem du ausziehst, sofern keine Mietrückstände bestehen oder Schäden entstanden sind. Lass dir die Kautionszahlung im Mietvertrag schriftlich bestätigen.