178 Zinshäuser zum Kaufen in Wien



Zinshaus kaufen Wien
Ein Zinshaus in Wien zu kaufen gilt als attraktive Investition in den Immobilienmarkt der österreichischen Hauptstadt. Als Zinshaus bezeichnet man klassischerweise ein Mehrfamilienhaus – oft Altbauten aus der Gründerzeit – das vollständig vermietet wird und dem Eigentümer laufende Mieteinnahmen („Zinsen“) bringt.
Inhaltsverzeichnis
- Zinshaus kaufen Wien
- Zinshaus kaufen Wien – Auf einen Blick
- Zinshaus-Markt in Wien: Gründerzeitgebäude, Mehrfamilienhäuser und Anlageobjekte
- Ausstattung, Zustand und Sanierung: Worauf beim Zinshaus-Kauf zu achten ist
- Lage, Bezirke und Stadtbild: Zinshäuser in Wien und beliebte Wohngegenden
- Zinshaus als Investment: Rendite, Nachfrage und Vermarktung
- FAQ – Zinshaus kaufen Wien
Zinshaus kaufen Wien – Auf einen Blick
- Ursprung des Begriffs: Der Ausdruck „Zinshaus“ stammt aus dem historischen Sprachgebrauch – Zins bedeutet Miete. Ein Zinshaus ist also ein Haus, das durch Vermietung fortlaufend Einnahmen für den Eigentümer abwirft.
- Historischer Gebäudebestand: In Wien gibt es noch über 13.000 Zinshäuser, überwiegend prachtvolle Altbauten aus dem 19. Jahrhundert. Sie prägen ganze Stadtviertel und sind ein bedeutender Teil des architektonischen Erbes der Stadt.
- Umwandlung zu Wohnungen: Seit 2009 ist die Gesamtzahl klassischer Zinshäuser in Wien um etwa 12 % gesunken. Der Grund: Viele Eigentümer parifizieren ihre Zinshäuser und verkaufen die einzelnen Wohnungen als Eigentumsobjekte. Damit sinkt zwar die Zahl an ganzen Zinshäusern, doch das Angebot an Altbauwohnungen steigt entsprechend.
- Preisspanne pro Quadratmeter: Je nach Lage variieren die Kaufpreise stark: In einfachen Außenbezirken beginnen sie bei rund 1.500 Euro pro m², während in Toplagen auch über 10.000 Euro pro m² gezahlt werden. Diese Spannbreite zeigt, wie entscheidend der Standort für den Wert eines Zinshauses ist.
Zinshaus-Markt in Wien: Gründerzeitgebäude, Mehrfamilienhäuser und Anlageobjekte
Der Wiener Zinshausmarkt zeichnet sich durch zahlreiche historische Gründerzeitgebäude und klassische Mehrfamilienhäuser aus. Diese Zinshäuser – oft prachtvolle Altbauten mit Stuckfassaden – sind ein wichtiger Teil des Wiener Stadtbilds.
Als Anlageobjekte erfreuen sie sich seit jeher hoher Nachfrage. In Wien gibt es noch über 13.000 Zinshäuser, größtenteils Altbauten aus dem 19. Jahrhundert. In einem Zinshaus befinden sich meist mehrere vermietete Wohnungen unter einem Dach, die als Ganzes verkauft werden – insgesamt dominieren historische Altbauten den Markt.
In den letzten Jahren hat sich der Zinshausmarkt etwas verändert: Viele Eigentümer haben Zinshäuser parifiziert, also in einzelne Wohnungen aufgeteilt und als Eigentumswohnungen verkauft, anstatt das ganze Gebäude zu veräußern. Dadurch ist der Bestand an klassischen Zinshäusern leicht zurückgegangen.
Trotzdem bleibt das Interesse der Investoren an Wiener Zinshäusern hoch, denn die Bevölkerung wächst stetig und hochwertiger Wohnraum ist knapp. Zinshäuser als Anlageobjekte gelten weiterhin als krisensichere Sachwerte – insbesondere in einer Metropole wie Wien mit hoher Lebensqualität und beständiger Wohnungsnachfrage.
Ausstattung, Zustand und Sanierung: Worauf beim Zinshaus-Kauf zu achten ist
Beim Kauf eines Zinshauses spielen Zustand und Ausstattung der Immobilie eine große Rolle. Viele Wiener Zinshäuser sind zwar altehrwürdige Gebäude mit historischem Flair, doch der bauliche Zustand kann sehr unterschiedlich sein. Interessenten sollten prüfen, ob das Haus bereits saniert wurde oder ob in naher Zukunft größere Investitionen anstehen.
Eine umfassende Sanierung – etwa von Dach, Fassade oder Leitungen – kann den Kaufpreis erhöhen, bietet aber den Vorteil geringerer Instandhaltungskosten in den nächsten Jahren. Ein unsaniertes Objekt mit Sanierungsbedarf ist zwar günstiger in der Anschaffung, erfordert jedoch entsprechendes Budget und Aufwand für Renovierungen.
Zur Ausstattung eines Zinshauses zählt z.B., ob ein Lift vorhanden ist und wie modern die Haustechnik (Heizung, Elektrik, Sanitär) sowie die Wohnungen ausgestattet sind. Generell erhöht ein zeitgemäßer Standard in den Wohneinheiten die Attraktivität für Mieter und damit den Wert für den Käufer.
Auch die Aufteilung des Hauses – Anzahl der Zimmer pro Wohnung, Wohnungsgrößen und Gesamtnutzfläche (Wohnfläche) – ist wichtig. Zinshäuser mit gut geschnittenen 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen lassen sich meist leichter voll vermieten und erwirtschaften einen verlässlichen Mietumsatz. Bei besonders schützenswerten Altbauten können behördliche Auflagen wie Denkmalschutz zu beachten sein.
Lage, Bezirke und Stadtbild: Zinshäuser in Wien und beliebte Wohngegenden
Die Lage einer Immobilie ist einer der wichtigsten Wertfaktoren – das gilt auch beim Zinshaus in Wien. Jede Liegenschaft entfaltet ihren Wert im Kontext des Bezirks und der Umgebung. Zinshäuser stehen in vielen Teilen Wiens, doch besonders die inneren Bezirke und klassischen Gründerzeitviertel weisen einen hohen Bestand auf.
Begehrte Wohngegenden für Zinshaus-Investments liegen meist innerhalb oder nahe dem Gürtel: Bezirke wie Mariahilf (6. Bezirk), Neubau (7. Bezirk), Josefstadt (8. Bezirk) oder Alsergrund (9. Bezirk) sind bekannt für schöne Altbau-Zinshäuser mit entsprechender Nachfrage.
Diese zentrumsnahen Lagen bieten ausgezeichnete Infrastruktur, gute öffentliche Verkehrsanbindung und eine hohe Attraktivität für Mieter – entsprechend hoch sind dort die Preise.
Auch in Außenbezirken wie Favoriten (10. Bezirk), Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Bezirk) oder Ottakring (16. Bezirk) prägen Zinshäuser das Stadtbild. In solchen Lagen sind die Kaufpreise pro Quadratmeter oft niedriger, während die anfänglichen Mietrenditen höher ausfallen können.
Zinshaus als Investment: Rendite, Nachfrage und Vermarktung
Ein Zinshaus in Wien ist eine Möglichkeit, stabil in Wohnimmobilien zu investieren. Die Rendite liegt meist bei 2–4 % – in der Kategorie Innenstadt wegen hoher Preise niedriger, in Randbezirken durch günstige Einstiegspreise etwas höher. Dank Zuzug bleibt die Suche nach Mietwohnungen groß, was gute Vermietungschancen schafft.
Viele Altbau-Zinshäuser unterliegen dem MRG, wodurch Mieten begrenzt sind. Freiwerdende Wohnungen lassen sich jedoch oft zu Marktpreisen neu vermieten – ein wertvoller Tipp für steigende Erträge.
Zinshäuser gelten als krisensicher und wertstabil. Käufer sind häufig Privatanleger, Stiftungen oder Investorinnen, die auf langfristige Sicherheit setzen. Die Nachfrage bleibt hoch, besonders in guten Lagen im Herzen Wiens.




