233 Grundstücke zum Kaufen in Wien

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Grundstücke kaufen Wien

Ein eigenes Grundstück in der Stadt Wien zu kaufen, ist für viele ein großer Schritt, um den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen. Doch der Immobilienmarkt in Wien ist hart umkämpft: Das Angebot an Baugrundstücken ist begrenzt und die Kaufpreise sind entsprechend hoch.

Inhaltsverzeichnis

  • Grundstücke kaufen Wien
  • Grundstücke kaufen Wien – Auf einen Blick
  • Überblick: Grundstücksmarkt, Lagen und Entwicklungen
  • Ausstattung und Nutzungsmöglichkeiten
  • Bezirke und Grundstücksarten in Wien
  • FAQ – Grundstücke kaufen Wien

Grundstücke kaufen Wien – Auf einen Blick

  • Preisunterschiede: Grundstückspreise in Wien starten in Außenbezirken bei ca. 600–800 €/m², während in exklusiven Villenlagen bis über 3.000 €/m² gezahlt werden. Die Grundstücksfläche, Lage und Widmung bestimmen den Endpreis maßgeblich.
  • Knappes Angebot: In innerstädtischen Bezirken sind freie Flächen selten, während in Außenbezirken wie Donaustadt oder Liesing noch neue Baugebiete entstehen. Besonders begehrt sind ruhige Grünlagen wie Hietzing nahe dem Lainzer Tiergarten.
  • Bebauungsregeln: Bauklasse und Bauweise im Bebauungsplan legen fest, wie hoch und dicht gebaut werden darf. So ist in Bauklasse I meist nur ein Haus bis ca. 7,5 m Höhe möglich, während höhere Klassen mehr Geschoße erlauben.
  • Ausstattung & Infrastruktur: Aufschließung (Strom, Wasser, Kanal, Internet) sowie gute Verkehrsanbindung steigern den Wert. Wer ein Grundstück in gutem Ort mit Nahversorgung und öffentlicher Anbindung kauft, profitiert langfristig.
  • Besondere Chancen: Eckgrundstücke oder größere Parzellen bieten oft mehr Gestaltungsmöglichkeiten und sind bei Bauträgern besonders gefragt. Solche seltenen Angebote erzielen in Wien regelmäßig Spitzenpreise.

Überblick: Grundstücksmarkt, Lagen und Entwicklungen

Wien verzeichnet seit Jahren eine hohe Nachfrage nach Immobilien, was auch den Markt für Grundstücke prägt. Freie Bauplätze sind besonders in zentralen Lagen rar. Viele innerstädtische Bezirke sind bereits dicht bebaut, sodass neue Grundstücke hauptsächlich in den Außenbezirken entstehen.

In Bezirken wie der Donaustadt oder Floridsdorf werden ehemalige Industrie- und Grünflächen umgewidmet, um neues Bauland zu schaffen. Neubau-Gebiete wie z.B. die Seestadt Aspern in der Donaustadt zeigen, dass die Stadt weiterwächst und sich neue Siedlungsprojekte entwickeln.

Die Lage ist der entscheidende Faktor für den Grundstückspreis. In einfacher Wohnlage am Stadtrand kann der Preis pro Quadratmeter noch vergleichsweise niedrig sein, während in noblen Villengegenden ein Vielfaches gezahlt wird. Generell sind die Grundstückspreise in Wien in den letzten Jahren stark gestiegen.

Zuletzt hat sich diese Entwicklung etwas abgeflacht – in manchen Bezirken stagnieren die Preise oder sind nur geringfügig gestiegen. Insgesamt stehen jedoch weiterhin nur wenige Flächen zur Verfügung, und gute Lagen erzielen nach wie vor Spitzenpreise.

Ausstattung und Nutzungsmöglichkeiten

Beim Kauf eines Grundstücks sollte man genau auf die Ausstattung und die möglichen Nutzungen achten. Dazu gehört zunächst die Infrastruktur: Ist das Grundstück bereits voll aufgeschlossen, also sind Anschlüsse für Strom, Wasser, Abwasser (Kanal) und Telefon/Internet vorhanden?

Ein nicht aufgeschlossener Baugrund zieht zusätzliche Kosten nach sich, um diese Versorgungsleitungen legen zu lassen. Ebenfalls relevant ist die Verkehrsanbindung – eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (z.B. Nähe zu Bus, Bahn oder U-Bahn) sowie eine ausgebaute Straße bis zum Grundstück erhöhen den Wert und erleichtern das tägliche Leben.

Auch die baulichen Rahmenbedingungen spielen eine große Rolle. Im Bebauungsplan von Wien sind für jedes Grundstück die Bauklasse und die Bauweise festgelegt. Die Bauklasse definiert die maximal erlaubte Gebäudehöhe. Bauklasse I bedeutet beispielsweise, dass Gebäude nur bis ca. 7,5 m Höhe gebaut werden dürfen (etwa zwei Geschosse).

In höheren Bauklassen darf entsprechend mehr gebaut werden (Bauklasse II, III usw. erlauben weitere Geschosse). Die Bauweise gibt vor, ob in offener oder geschlossener Bauweise gebaut werden muss – offene Bauweise erfordert freistehende Gebäude mit Abstand zum Nachbargrundstück, während bei geschlossener Bauweise Häuser direkt an die Grundgrenze gebaut werden dürfen.

Diese Vorgaben beeinflussen, wie viel Wohnfläche bzw. Nutzfläche auf dem Grundstück realisiert werden kann. In vielen Fällen legt der Bebauungsplan auch eine maximale bebaubare Fläche oder Geschossflächenzahl fest, was die mögliche Wohnnutzfläche beschränkt.

Je nach geplanter Nutzung unterscheiden sich die Ausstattungsmerkmale des zukünftigen Baus. Ein Einfamilienhaus wird typischerweise einen Garten als Freifläche haben, eventuell mit Terrasse zur privaten Erholung.

Bei größeren Wohnprojekten auf einem Grundstück – zum Beispiel einem Mehrfamilienhaus – sind oft Balkone für die einzelnen Wohnungen vorgesehen, und es wird eine Tiefgarage für Autos eingeplant.

Sollen auf dem Grundstück gewerblich genutzte Flächen entstehen, etwa ein Bürogebäude, müssen eventuell zusätzliche Anforderungen (wie Kundenparkplätze oder Lieferzufahrten) berücksichtigt werden.

Bezirke und Grundstücksarten in Wien

Die Verfügbarkeit und Art von Grundstücken unterscheidet sich stark nach Bezirk und Lage innerhalb Wiens. In den äußeren Bezirken – zum Beispiel in der bereits erwähnten Donaustadt (22. Bezirk) oder in Liesing (23. Bezirk) – gibt es vergleichsweise viele Baugrundstücke.

Hier findet man oft Parzellen für Einfamilienhäuser in neu erschlossenen Siedlungsgebieten. Diese Lagen am Stadtrand bieten meist ruhigere Umgebung und mehr Grün, was für Familien attraktiv ist. Auch das Preisniveau pro Quadratmeter ist in Außenbezirken niedriger als in zentralen Bezirken.

In manchen Randlagen, speziell nahe großen Grüngebieten wie dem Wienerwald oder dem Lainzer Tiergarten, befinden sich besonders begehrte Villenlagen. Ein Beispiel ist der Bezirk Hietzing (13. Bezirk), wo Grundstücke in der Nähe des Lainzer Tiergartens liegen. Diese Umgebung zeichnet sich durch Ruhe und viel Natur aus – eine echte Grünruhelage.

Solche Grundstücke sind oft groß, exklusiv und teuer, da hier meist repräsentative Villen oder Einfamilienhäuser auf großzügigen Grundstücksflächen stehen. Wer dort wohnen möchte, genießt ein ruhiges Leben im Grünen, muss aber mit sehr hohen Kaufpreisen rechnen.

In etablierten Wohnbezirken wie Döbling oder Währing existieren nur vereinzelt freie Bauplätze. Wenn doch einmal ein größeres innerstädtisches Grundstück zum Verkauf steht (etwa weil ein Altbestand abgerissen wird), handelt es sich oft um seltene Gelegenheiten.

Solch eine Gelegenheit kann z.B. ein Eckgrundstück in guter Stadtlage sein, auf dem ein neues Wohnhaus errichtet werden darf. Allerdings sind die Kaufpreise für solche Angebote erfahrungsgemäß sehr hoch, und sie ziehen häufig Bauträger an, die darauf ein Mehrparteienhaus planen.

Apropos Bauträger: Größere Grundstücke in Wien werden häufig als Projekt angeboten. Das heißt, ein Entwickler (Bauträger) bietet ein Grundstück bereits mit einem konkreten Baukonzept oder sogar einer Baubewilligung für eine Liegenschaft an.

FAQ – Grundstücke kaufen Wien