Baugrundstück zu kaufen
Kratzmanngasse 6, 1220 Wien

Baugrundstück zu kaufen
Kratzmanngasse 6, 1220 Wien

Baugrundstück zu kaufen
Gänseblümchenweg 13, 1220 Wien

Baugrundstück zu kaufen
Gänseblümchenweg 13, 1220 Wien

Baugrundstück zu kaufen
1130 Wien



Ein eigenes Grundstück in der Stadt Wien zu kaufen, ist für viele ein großer Schritt, um den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen. Doch der Immobilienmarkt in Wien ist hart umkämpft: Das Angebot an Baugrundstücken ist begrenzt und die Kaufpreise sind entsprechend hoch.
Wien verzeichnet seit Jahren eine hohe Nachfrage nach Immobilien, was auch den Markt für Grundstücke prägt. Freie Bauplätze sind besonders in zentralen Lagen rar. Viele innerstädtische Bezirke sind bereits dicht bebaut, sodass neue Grundstücke hauptsächlich in den Außenbezirken entstehen.
In Bezirken wie der Donaustadt oder Floridsdorf werden ehemalige Industrie- und Grünflächen umgewidmet, um neues Bauland zu schaffen. Neubau-Gebiete wie z.B. die Seestadt Aspern in der Donaustadt zeigen, dass die Stadt weiterwächst und sich neue Siedlungsprojekte entwickeln.
Die Lage ist der entscheidende Faktor für den Grundstückspreis. In einfacher Wohnlage am Stadtrand kann der Preis pro Quadratmeter noch vergleichsweise niedrig sein, während in noblen Villengegenden ein Vielfaches gezahlt wird. Generell sind die Grundstückspreise in Wien in den letzten Jahren stark gestiegen.
Zuletzt hat sich diese Entwicklung etwas abgeflacht – in manchen Bezirken stagnieren die Preise oder sind nur geringfügig gestiegen. Insgesamt stehen jedoch weiterhin nur wenige Flächen zur Verfügung, und gute Lagen erzielen nach wie vor Spitzenpreise.
Beim Kauf eines Grundstücks sollte man genau auf die Ausstattung und die möglichen Nutzungen achten. Dazu gehört zunächst die Infrastruktur: Ist das Grundstück bereits voll aufgeschlossen, also sind Anschlüsse für Strom, Wasser, Abwasser (Kanal) und Telefon/Internet vorhanden?
Ein nicht aufgeschlossener Baugrund zieht zusätzliche Kosten nach sich, um diese Versorgungsleitungen legen zu lassen. Ebenfalls relevant ist die Verkehrsanbindung – eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (z.B. Nähe zu Bus, Bahn oder U-Bahn) sowie eine ausgebaute Straße bis zum Grundstück erhöhen den Wert und erleichtern das tägliche Leben.
Auch die baulichen Rahmenbedingungen spielen eine große Rolle. Im Bebauungsplan von Wien sind für jedes Grundstück die Bauklasse und die Bauweise festgelegt. Die Bauklasse definiert die maximal erlaubte Gebäudehöhe. Bauklasse I bedeutet beispielsweise, dass Gebäude nur bis ca. 7,5 m Höhe gebaut werden dürfen (etwa zwei Geschosse).
In höheren Bauklassen darf entsprechend mehr gebaut werden (Bauklasse II, III usw. erlauben weitere Geschosse). Die Bauweise gibt vor, ob in offener oder geschlossener Bauweise gebaut werden muss – offene Bauweise erfordert freistehende Gebäude mit Abstand zum Nachbargrundstück, während bei geschlossener Bauweise Häuser direkt an die Grundgrenze gebaut werden dürfen.
Diese Vorgaben beeinflussen, wie viel Wohnfläche bzw. Nutzfläche auf dem Grundstück realisiert werden kann. In vielen Fällen legt der Bebauungsplan auch eine maximale bebaubare Fläche oder Geschossflächenzahl fest, was die mögliche Wohnnutzfläche beschränkt.
Je nach geplanter Nutzung unterscheiden sich die Ausstattungsmerkmale des zukünftigen Baus. Ein Einfamilienhaus wird typischerweise einen Garten als Freifläche haben, eventuell mit Terrasse zur privaten Erholung.
Bei größeren Wohnprojekten auf einem Grundstück – zum Beispiel einem Mehrfamilienhaus – sind oft Balkone für die einzelnen Wohnungen vorgesehen, und es wird eine Tiefgarage für Autos eingeplant.
Sollen auf dem Grundstück gewerblich genutzte Flächen entstehen, etwa ein Bürogebäude, müssen eventuell zusätzliche Anforderungen (wie Kundenparkplätze oder Lieferzufahrten) berücksichtigt werden.
Die Verfügbarkeit und Art von Grundstücken unterscheidet sich stark nach Bezirk und Lage innerhalb Wiens. In den äußeren Bezirken – zum Beispiel in der bereits erwähnten Donaustadt (22. Bezirk) oder in Liesing (23. Bezirk) – gibt es vergleichsweise viele Baugrundstücke.
Hier findet man oft Parzellen für Einfamilienhäuser in neu erschlossenen Siedlungsgebieten. Diese Lagen am Stadtrand bieten meist ruhigere Umgebung und mehr Grün, was für Familien attraktiv ist. Auch das Preisniveau pro Quadratmeter ist in Außenbezirken niedriger als in zentralen Bezirken.
In manchen Randlagen, speziell nahe großen Grüngebieten wie dem Wienerwald oder dem Lainzer Tiergarten, befinden sich besonders begehrte Villenlagen. Ein Beispiel ist der Bezirk Hietzing (13. Bezirk), wo Grundstücke in der Nähe des Lainzer Tiergartens liegen. Diese Umgebung zeichnet sich durch Ruhe und viel Natur aus – eine echte Grünruhelage.
Solche Grundstücke sind oft groß, exklusiv und teuer, da hier meist repräsentative Villen oder Einfamilienhäuser auf großzügigen Grundstücksflächen stehen. Wer dort wohnen möchte, genießt ein ruhiges Leben im Grünen, muss aber mit sehr hohen Kaufpreisen rechnen.
In etablierten Wohnbezirken wie Döbling oder Währing existieren nur vereinzelt freie Bauplätze. Wenn doch einmal ein größeres innerstädtisches Grundstück zum Verkauf steht (etwa weil ein Altbestand abgerissen wird), handelt es sich oft um seltene Gelegenheiten.
Solch eine Gelegenheit kann z.B. ein Eckgrundstück in guter Stadtlage sein, auf dem ein neues Wohnhaus errichtet werden darf. Allerdings sind die Kaufpreise für solche Angebote erfahrungsgemäß sehr hoch, und sie ziehen häufig Bauträger an, die darauf ein Mehrparteienhaus planen.
Apropos Bauträger: Größere Grundstücke in Wien werden häufig als Projekt angeboten. Das heißt, ein Entwickler (Bauträger) bietet ein Grundstück bereits mit einem konkreten Baukonzept oder sogar einer Baubewilligung für eine Liegenschaft an.
Die Kaufpreise für Grundstücke in Wien hängen stark von Lage, Größe und Nutzung ab. In günstigeren Außenbezirken beginnen Grundstückspreise bei etwa 600–800 Euro pro Quadratmeter, während in exklusiven Villenlagen auch 2.000 bis über 3.000 Euro erreicht werden können.
Beispielsweise kann ein Baugrundstück mit 600 m² Fläche in einem äußeren Bezirk rund 400.000–500.000 Euro kosten, während ein gleich großes Grundstück in nobler Lage (etwa Döbling) deutlich über 1,5 Millionen Euro liegen kann. Wichtig ist zu beachten, dass zusätzlich zum Grundstückspreis noch Nebenkosten (Steuern, Gebühren und gegebenenfalls Maklerprovision) anfallen.
Beim Kauf eines Grundstücks gilt es, mehrere Faktoren genau zu prüfen. Zunächst muss die Widmung klar sein: Ist das Grundstück als Bauland ausgewiesen und was darf darauf gebaut werden? Dann sind die Bebauungsbestimmungen (Bauklasse, Bauweise und eventuell maximale Geschossflächenzahl) entscheidend – sie legen fest, wie hoch und wie dicht man bauen darf und somit, wie viel Wohnfläche möglich ist.
Auch die Form und Größe des Grundstücks (Grundfläche) spielen eine Rolle; ein großer Grund oder Eckgrundstück bietet oft mehr Gestaltungsmöglichkeiten als ein schmal geschnittener Grund. Wichtig ist außerdem, ob das Grundstück bereits aufgeschlossen ist, also Anschlüsse für Strom, Wasser und Kanal vorhanden sind, oder ob diese erst hergestellt werden müssen.
Ebenso sollte man die Lage und Umgebung betrachten: Wie ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel? Gibt es Einkaufsmöglichkeiten und andere Infrastruktur in der Nähe? Faktoren wie Lärmquellen oder Hanglage können die Lebensqualität beeinflussen.
Die Stadt Wien teilt Baugebiete in verschiedene Bauklassen ein, die die zulässige Gebäudehöhe definieren. Bauklasse I ist die niedrigste Kategorie und bedeutet in der Regel, dass Gebäude nur bis zu etwa 7,5 m Höhe errichtet werden dürfen.
Das entspricht meist einem Erdgeschoss plus ausbaubarem Dachgeschoss bei einem Haus. In Bauklasse II sind zum Vergleich rund 12 m Höhe (etwa drei Vollgeschosse) erlaubt, in Bauklasse III noch höhere Bauten usw.
Je nach Bauklasse ergeben sich unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten, sodass bestimmte Immobilienarten – vom Einfamilienhaus bis zum Mehrparteienhaus – nur in passenden Bauklassen realisierbar sind.