Preise26. August 2026 · 8min

Wohnung mieten in Österreich: Wo Wohnen noch leistbar ist

Mikail Celik
Mikail CelikÜber den Autor

Eine Wohnung, ein Einkommen, neun Landeshauptstädte und plötzlich wird aus einer Durchschnittszahl eine sehr persönliche Frage: Wo kann man sich Wohnen noch leisten?

Pärchen vergleicht Mietpreise in Österreich über Lystio

999 Euro: Die Zahl klingt zunächst harmlos

Wer heute in Österreich nach einer Mietwohnung sucht, stößt im Lystio-Analysebestand auf eine klare Zahl: 999 Euro pro Monat. So hoch ist die Median-Angebotsmiete über 27.636 ausgewertete Mietinserate von 1.087 Maklern. Der Median liegt bei 17,57 Euro pro Quadratmeter.

Doch genau hier beginnt die eigentliche Geschichte. Denn 999 Euro sagen wenig darüber aus, wie sich Wohnungssuche in Österreich tatsächlich anfühlt. In St. Pölten liegt die Medianmiete bei 786 Euro, in Innsbruck bei 1.350 Euro. In Wien reicht die Spanne zwischen den Bezirken sogar von 990 Euro in Ottakring bis 2.800 Euro in der Inneren Stadt.

Der entscheidende Perspektivwechsel

Bei einem österreichischen Median-Nettoeinkommen von 2.711 € beträgt ein 30-%-Wohnbudget 813,30 €. Die österreichweite Median-Angebotsmiete von 999 € liegt damit rund 186 € darüber. Selbst beim Vollzeit-Median von 3.084 € ergibt sich ein 30-%-Budget von 925,20 € – noch immer rund 74 € weniger als die typische Angebotsmiete.

Eine Zahl, neun Städte und neun völlig verschiedene Wohnungsmärkte

Am deutlichsten wird die regionale Spreizung bei den Landeshauptstädten. Innsbruck ist mit 25,85 Euro pro Quadratmeter mit Abstand am teuersten. Wien folgt mit 21,38 Euro vor Salzburg mit 20,85 Euro. Am unteren Ende stehen St. Pölten mit 13,54 Euro und Eisenstadt mit 13,90 Euro pro Quadratmeter.

Interessant ist: Die Reihenfolge nach Quadratmeterpreis ist nicht identisch mit der Reihenfolge nach Monatsmiete. Salzburg kostet im Median 1.200 Euro im Monat und liegt damit knapp vor Wien mit 1.199 Euro – obwohl Wien pro Quadratmeter teurer ist. Das zeigt, wie stark die Größe und Zusammensetzung der angebotenen Wohnungen den Gesamtpreis beeinflussen.

Landeshauptstadt

Inserate

Median-Miete

Median €/m²

Innsbruck

71

1.350 €

25,85 €

Wien

13.817

1.199 €

21,38 €

Salzburg

275

1.200 €

20,85 €

Bregenz

84

1.097 €

18,81 €

Klagenfurt am Wörthersee

108

971 €

16,10 €

Linz

879

919 €

15,50 €

Graz

3.937

799 €

14,84 €

Eisenstadt

94

875 €

13,90 €

St. Pölten

598

786 €

13,54 €

Was heißt „leistbar“ eigentlich?

Nimmt man die häufig verwendete 30-%-Orientierung, wird aus der Mietpreistabelle eine Einkommensgeschichte. 30 Prozent sind keine gesetzliche Grenze und auch keine universelle wissenschaftliche Definition von Leistbarkeit. Die Regel ist aber ein verständlicher Referenzpunkt: Wie viel Einkommen müsste eine allein wohnende Person haben, damit die typische Angebotsmiete höchstens 30 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens ausmacht?

Statistik Austria weist für 2024 ein Median-Nettoeinkommen von 2.711 Euro pro Monat für unselbständig Erwerbstätige aus. Bei Vollzeitbeschäftigten liegt der Median bei 3.084 Euro. Daraus ergeben sich nach der 30-%-Orientierung Mietbudgets von 813,30 beziehungsweise 925,20 Euro. Die österreichweite Median-Angebotsmiete von 999 Euro liegt über beiden Werten: um rund 186 Euro beim allgemeinen Median und um rund 74 Euro beim Vollzeit-Median.

Die Einkommenswerte enthalten anteilig Urlaubs- und Weihnachtsgeld und sind auf zwölf Monate umgelegt. Für den Jahresvergleich ist das sinnvoll; die tatsächliche Auszahlung in einem gewöhnlichen Monat kann niedriger sein. Entscheidend ist außerdem: Die 30-%-Regel ist nur eine Orientierung, keine gesetzliche oder universelle Grenze für Leistbarkeit.

Landeshauptstadt

Anteil an 2.711 € netto

Anteil an 3.084 € netto

Netto nötig für 30 %

Lücke zu 813,30 €

Lücke zu 925,20 €

Innsbruck

49,8 %

43,8 %

4.500 €

+537 €

+425 €

Salzburg

44,3 %

38,9 %

4.000 €

+387 €

+275 €

Wien

44,2 %

38,9 %

3.997 €

+386 €

+274 €

Bregenz

40,5 %

35,6 %

3.657 €

+284 €

+172 €

Klagenfurt am Wörthersee

35,8 %

31,5 %

3.237 €

+158 €

+46 €

Linz

33,9 %

29,8 %

3.063 €

+106 €

−6 €

Eisenstadt

32,3 %

28,4 %

2.917 €

+62 €

−50 €

Graz

29,5 %

25,9 %

2.663 €

−14 €

−126 €

St. Pölten

29,0 %

25,5 %

2.620 €

−27 €

−139 €

Was ein Medianeinkommen konkret bedeutet

Beim allgemeinen österreichischen Median-Nettoeinkommen von 2.711 € liegen nur Graz und St. Pölten innerhalb der 30-%-Orientierung. Beim Vollzeit-Median von 3.084 € kommen Linz und Eisenstadt hinzu. Innsbruck, Salzburg, Wien, Bregenz und Klagenfurt bleiben darüber.

Was passiert, wenn man regionale Einkommen berücksichtigt?

Ein österreichweites Medianeinkommen behandelt alle Städte gleich, obwohl sich die Einkommen regional unterscheiden. Deshalb lohnt ein zweiter Blick mit den Median-Nettoeinkommen der jeweiligen Bundesländer. Wichtig: Das Tiroler Einkommen ist kein Innsbruck-Einkommen; die Bundeslandwerte dienen nur als regionaler Vergleich.

Landeshauptstadt

Bundesland

Netto-Median Bundesland

30-%-Budget

Mietanteil

Lücke zum Budget

Innsbruck

Tirol

2.611 €

783 €

51,7 %

+567 €

Salzburg

Salzburg

2.648 €

794 €

45,3 %

+406 €

Wien

Wien

2.684 €

805 €

44,7 %

+394 €

Bregenz

Vorarlberg

2.819 €

846 €

38,9 %

+251 €

Klagenfurt am Wörthersee

Kärnten

2.693 €

808 €

36,1 %

+163 €

Linz

Oberösterreich

2.709 €

813 €

33,9 %

+106 €

Eisenstadt

Burgenland

2.812 €

844 €

31,1 %

+31 €

Graz

Steiermark

2.658 €

797 €

30,1 %

+2 €

St. Pölten

Niederösterreich

2.823 €

847 €

27,8 %

−61 €

Dieser Vergleich verschärft vor allem die Lage in Innsbruck: Die Median-Angebotsmiete entspricht 51,7 % des Tiroler Median-Nettoeinkommens. In Salzburg sind es 45,3 %, in Wien 44,7 %. St. Pölten bleibt mit 27,8 % als einzige Stadt klar unter 30 %; Graz liegt mit 30,1 % praktisch an der Schwelle.

Kleine Wohnung, großer Aufschlag

Wer allein wohnt und deshalb bewusst nach einer kleinen Wohnung sucht, trifft auf ein zweites Problem: Kleine Wohnungen sind pro Quadratmeter fast überall teurer. Das ist keine Ausnahme einzelner Städte, sondern ein wiederkehrendes Muster in den ausgewiesenen Größenklassen.

In Innsbruck kosten Wohnungen bis 50 Quadratmeter im Median 29,28 Euro pro Quadratmeter. Bei 50 bis 80 Quadratmetern sind es 23,89 Euro. In Wien liegt der kleine Wohnungsmarkt bei 22,32 Euro pro Quadratmeter und damit rund zehn Prozent über der nächstgrößeren Kategorie. Besonders groß ist der Abstand in St. Pölten: 16,67 Euro bei kleinen Wohnungen gegenüber 12,64 Euro bei 50 bis 80 Quadratmetern.

Landeshauptstadt

≤ 50 m²

> 50–80 m²

> 80–130 m²

> 130 m²

Innsbruck

29,28 € (32)

23,89 € (29)

22,73 € (9)

— (1)

Wien

22,32 € (5.177)

20,38 € (5.285)

20,40 € (2.395)

21,71 € (958)

Salzburg

22,78 € (97)

20,80 € (104)

18,57 € (53)

19,08 € (21)

Bregenz

19,65 € (17)

18,87 € (57)

17,05 € (9)

— (1)

Klagenfurt

17,38 € (38)

15,89 € (44)

13,23 € (25)

— (1)

Linz

17,99 € (233)

14,87 € (451)

14,10 € (169)

15,42 € (26)

Graz

15,29 € (1.413)

14,79 € (2.053)

13,57 € (441)

12,57 € (30)

Eisenstadt

— (2)

14,63 € (67)

12,41 € (22)

— (3)

St. Pölten

16,67 € (187)

12,64 € (331)

12,45 € (74)

11,17 € (6)

Angaben in Klammern: Zahl der Inserate in der Größenklasse. Ein Gedankenstrich bedeutet, dass kein Medianwert ausgewiesen wurde.

Wien ist nicht ein Mietmarkt sondern 23

Mit 13.817 ausgewerteten Mietinseraten stellt Wien rund die Hälfte des gesamten österreichischen Analysebestands. Aber selbst der Wiener Median von 1.199 Euro verschleiert, wie unterschiedlich die Wohnungssuche innerhalb der Stadt ausfällt.

Im 1. Bezirk liegt die Median-Angebotsmiete bei 2.800 Euro. In Ottakring sind es 990 Euro, in Floridsdorf 992 Euro, in Simmering und Rudolfsheim-Fünfhaus jeweils 999 Euro. Der Abstand zwischen dem günstigsten und teuersten Bezirksmedian beträgt damit 1.810 Euro pro Monat.

Noch spannender wird es beim Quadratmeterpreis. Floridsdorf liegt mit 18,91 Euro am unteren Ende. Die Innere Stadt erreicht 26,64 Euro. Die Donaustadt liegt mit 23,36 Euro pro Quadratmeter überraschend weit oben, obwohl die gesamte Medianmiete mit 1.140 Euro unter dem Wiener Median liegt. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum Gesamtmiete und Quadratmeterpreis nie isoliert betrachtet werden sollten.

Wiener Bezirk

Inserate

Median-Miete

Median €/m²

1. Innere Stadt

522

2.800 €

26,64 €

2. Leopoldstadt

416

1.450 €

22,59 €

3. Landstraße

1.357

1.302 €

22,40 €

4. Wieden

290

1.898 €

21,23 €

5. Margareten

476

1.170 €

21,82 €

6. Mariahilf

456

1.575 €

24,67 €

7. Neubau

276

1.454 €

21,98 €

8. Josefstadt

172

1.603 €

21,10 €

9. Alsergrund

326

1.650 €

20,27 €

10. Favoriten

1.252

1.049 €

19,74 €

11. Simmering

494

999 €

19,31 €

12. Meidling

424

1.099 €

19,99 €

13. Hietzing

359

1.399 €

22,10 €

14. Penzing

380

1.022 €

20,03 €

15. Rudolfsheim-Fünfhaus

359

999 €

20,31 €

16. Ottakring

591

990 €

22,36 €

17. Hernals

259

1.188 €

19,36 €

18. Währing

415

1.450 €

21,50 €

19. Döbling

591

1.756 €

22,67 €

20. Brigittenau

539

1.099 €

20,98 €

21. Floridsdorf

1.078

992 €

18,91 €

22. Donaustadt

2.542

1.140 €

23,36 €

23. Liesing

243

1.099 €

19,14 €

Wien gesamt

13.817

1.199 €

21,38 €

Auch innerhalb Wiens wird die Einkommensfrage drastisch: Keiner der 23 Bezirksmediane liegt innerhalb des 30-%-Budgets von 813,30 Euro oder 925,20 Euro. Selbst für die niedrigste Median-Angebotsmiete von 990 Euro in Ottakring wären nach dieser Orientierung rund 3.300 Euro netto nötig. Für die Innere Stadt mit 2.800 Euro Medianmiete wären es rechnerisch rund 9.333 Euro netto.

Wie unterschiedlich sich diese Belastung innerhalb der Stadt tatsächlich verteilt, zeigt ein genauerer Blick auf den Wiener Wohnungsmarkt. Wer die Unterschiede zwischen den 23 Bezirken und den einzelnen Wohnungsgrößen im Detail vergleichen möchte, findet sie in unserer Auswertung der Mietpreise in Wien 2026. Dort wird sichtbar, wo kleine Wohnungen besonders teuer sind, welche Bezirke bei größeren Wohnungen günstiger werden und wie stark sich der Preis pro Quadratmeter innerhalb Wiens verschiebt.

Der eigentliche Gewinner ist nicht die billigste Stadt

Die Frage „Wo ist Mieten am günstigsten?“ klingt einfach, ist es aber nicht. Wer nur auf die Monatsmiete schaut, landet bei St. Pölten. Wer nur den Quadratmeterpreis vergleicht, ebenfalls. Aber wirklich relevant wird es erst, wenn Preis und Einkommen zusammengedacht werden.

St. Pölten bleibt auch dann vorne: Die Medianmiete von 786 Euro entspricht rund 29 Prozent des allgemeinen österreichischen Median-Nettoeinkommens. Graz liegt mit 799 Euro und 29,5 Prozent knapp dahinter. In Innsbruck dagegen beansprucht die Medianmiete von 1.350 Euro rechnerisch fast die Hälfte eines Median-Nettoeinkommens.

Genau deshalb ist die österreichweite Zahl von 999 Euro nur ein Ausgangspunkt. Die Wohnrealität entscheidet sich lokal – und für Singles besonders stark an der Wohnungsgröße.

Und was ist mit der 40-%-Grenze?

Eurostat verwendet bei der Housing Cost Overburden Rate eine 40-%-Schwelle. Würde man die Lystio-Angebotsmieten rein rechnerisch dem allgemeinen persönlichen Median-Nettoeinkommen von 2.711 Euro gegenüberstellen, lägen Innsbruck, Salzburg, Wien und Bregenz über 40 %. Beim Vollzeit-Median von 3.084 Euro bliebe nur Innsbruck über dieser Marke.

Das ist jedoch keine Eurostat-konforme Messung von Wohnkostenüberbelastung. Eurostat betrachtet das verfügbare Einkommen des gesamten Haushalts, die gesamten Wohnkosten und den Anteil der Bevölkerung in belasteten Haushalten. Die Lystio-Auswertung vergleicht dagegen Angebotsmediane mit persönlichen Erwerbseinkommensmedianen. Die 40-%-Marke ist hier deshalb nur eine zusätzliche Einordnung.

Fazit: Die 999-Euro-Wohnung gibt es,  aber sie erzählt nicht die ganze Geschichte

Österreichweit liegt die Median-Angebotsmiete bei 999 Euro. Doch wer daraus auf einen einheitlichen Mietmarkt schließt, verpasst den wichtigsten Teil der Daten. Zwischen St. Pölten und Innsbruck liegen 564 Euro Medianmiete pro Monat. In Wien liegen zwischen Ottakring und der Inneren Stadt sogar 1.810 Euro.

Für allein wohnende Medianverdiener ist die Lage besonders angespannt, weil kleine Wohnungen pro Quadratmeter meist teurer sind. Gleichzeitig zeigt der Vergleich, dass es weiterhin große regionale Unterschiede gibt. St. Pölten und Graz liegen deutlich näher an einer 30-%-Orientierung als Innsbruck, Salzburg oder Wien.

Die wichtigste Erkenntnis ist deshalb nicht, dass Wohnen in Österreich „999 Euro kostet“. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass derselbe Wohnwunsch je nach Stadt, Bezirk und Wohnungsgröße finanziell eine völlig andere Realität bedeutet.

Quellen

Datenbasis: Lystio-Analysebestand, 01-08-2025-01.08.2026. Analysiert wurden 27.636 Mietwohnungsinserate. Ausgewiesen werden Median-Angebotsmieten und Medianpreise pro Quadratmeter.

Wichtig: Die Daten beschreiben Angebotspreise aus Inseraten und keine tatsächlich abgeschlossenen Mietverträge. Der Median bezeichnet die Mitte des beobachteten Angebots und ist weniger empfindlich gegenüber Extremwerten als ein arithmetischer Durchschnitt.

Mietdefinition und Datenhinweis: Die ausgewiesenen Mietpreise verstehen sich inklusive Betriebskosten und Umsatzsteuer. Heizkosten, Strom und andere verbrauchsabhängige Kosten sind damit nicht automatisch umfasst. Bei Wien summieren sich die ausgewiesenen Größenklassen auf 13.815 Inserate und damit auf zwei weniger als der Gesamtbestand von 13.817.

Einkommensvergleich: Verwendet werden die Statistik-Austria-Werte für 2024: 2.711 Euro Median-Nettoeinkommen unselbständig Erwerbstätiger und 3.084 Euro bei Vollzeitbeschäftigung. Zusätzlich werden die Bundesland-Mediane aus derselben Statistik herangezogen. Die Einkommen enthalten anteilig Urlaubs- und Weihnachtsgeld; Bundesland-Mediane sind keine Stadt-Mediane.

30-%-Orientierung: Sie ist eine Rechenorientierung, keine gesetzliche oder universelle Leistbarkeitsgrenze. Haushaltsgröße, weitere Einkommen, Fixkosten und sonstige Wohnkosten können die individuelle Situation stark verändern.

Hinweis zu Bregenz: Bregenz ist als einzige österreichische Landeshauptstadt keine Statutarstadt und damit kein eigener politischer Bezirk. In der ursprünglichen Auswertung wurde der Bregenz-Wert deshalb methodisch gleich über das city-Feld des Analysedatensatzes berechnet. In der aktuellen Lystio-Städteauswertung wird Bregenz inzwischen regulär als Stadt geführt.

Quellenhinweis: Statistik Austria – Monatseinkommen 2024; Eurostat – Housing in Europe 2025; Lystio-Analysebestand, Stichtag 01.08.2026. Mietdefinition: inklusive Betriebskosten und Umsatzsteuer.

Häufig gestellte Fragen

Auf Basis von 27.636 ausgewerteten Mietinseraten beträgt die Median-Angebotsmiete im Zeitraum 1. August 2025 - 1. August 2026 österreichweit 999 Euro pro Monat. Der Medianpreis liegt bei 17,57 Euro pro Quadratmeter.

Innsbruck liegt sowohl bei der Median-Angebotsmiete mit 1.350 Euro als auch beim Quadratmeterpreis mit 25,85 Euro an der Spitze.

St. Pölten weist mit 786 Euro Median-Angebotsmiete und 13,54 Euro pro Quadratmeter die niedrigsten Werte unter den neun Landeshauptstädten auf.

Für die Wiener Median-Angebotsmiete von 1.199 Euro wären nach der 30-%-Orientierung rund 3.997 Euro netto im Monat erforderlich. Die Miete entspricht 44,2 % des allgemeinen österreichischen Median-Nettoeinkommens von 2.711 Euro und 38,9 % des Vollzeit-Medians von 3.084 Euro.

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